Zeckenentfernung bei Hunde und Katzen

Nach einem Spaziergang in einem potenziellen Zeckengebiet sollten Sie das Fell des Hundes gründlich nach Zecken absuchen. 

 

Die Entfernung einer Zecke

Zecken beginnen mit dem eigentlichen Blutsaugen und Speicheln erst nach ca. 20-24 Stunden und geben erst dann die krankmachenden Erreger ab. Die Entfernung einer Zecke am Tag des Befalls vermeidet daher die Folgen einer Ansteckung. Sollten Sie eine festsitzende Zecke finden, so ist diese mit einer Zeckenzange oder einer geeigneten Pinzette mit einer ruhigen, leichten Drehbewegung zu entfernen.

 

Keinesfalls sollte die Zecke mit den Fingern entfernt werden, da dabei der Kopf der Zecke oft in der Haut stecken bleibt und die mit Erregern belastete Flüssigkeit in die Bisswunde gedrück werden kann. Auch ein Betäuben oder Abtöten der Zecke mit Öl, Alkohol oder ähnlichem schadet nur, der zusätzliche Stress führt bei der Zecke zu einer beschleunigten Speichelaussonderung.

 

Tupfen Sie danach die Stelle mit einem Desinfektionsmittel, wie Jod oder Alkohol, ab. Wenn Sie Teile der Zecke nicht entfernen konnten, suchen Sie sofort den Tierarzt auf. Wenn Sie Angst haben die Zecke zu entfernen, suchen Sie ebenfalls den Arzt auf. Wenn sich nach einem Zeckenbiss eine ringförmige Rötung zeigt, sofort den Arzt aufsuchen. Die Rötung ist ein eindeutiger Hinweis auf eine Borrelien-Infektion.

 

Empfehlung:

Um Zeckenbisse und solche Probleme zu vermeiden, empfihelt es sich vor dem Gassi gehen den Hund mit einem Zeckenschutz zu versehen. Dafür bieten sich einige gute Produkte an. Wir empfehlen Anizeck von Anifit.